Unser Projekt im Fachbereich Wirtschaft und Recht der 10. Jahrgangsstufe

Entrepreneurship – Ideen entwickeln, durchstarten und Zukunft gestalten

Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe zunächst mit ihrer Rolle als Konsumenten sowie der Bedeutung ihrer wirtschaftlichen Entscheidungen auseinandergesetzt hatten, nahmen sie im Rahmen einer Projektarbeit die Perspektive von Unternehmerinnen und Unternehmern ein. Die Aufgabe lautete: Entwickle ein eigenes Geschäftsmodell und vollziehe unternehmerisches Denken und Entscheiden nach.

Einen gelungenen Einstieg in das Thema bot das Ideen-Camp der Bayern-Tour von Startup Teens 2026, das auch in Kempten im Allgäu Station machte. In einem dreistündigen Workshop erhielten die Schülerinnen und Schüler vielfältige Materialien und Impulse, die dazu beitrugen, ein erstes unternehmerisches Mindset zu entwickeln und wichtige Future Skills zu fördern.

Ein herzlicher Dank gilt der Moderatorin Johanna sowie dem Team der ehemaligen CvL-Schüler Marco Eichinger (Nepsos-Gründer) und Dominik Tartler (berta.energy und Start-up Center der Hochschule Kempten).

Im Anschluss waren einige Schülerinnen und Schüler der Meinung, bereits jetzt in der „Höhle des Löwen“ bestehen zu können – doch weit gefehlt!

Denn nun begann das zweimonatige Unterrichtsprojekt zur Entwicklung eines eigenen Geschäftsmodells mit all seinen zentralen Bestandteilen. Mithilfe grundlegender Methoden des Projektmanagements arbeiteten die Teams zielorientiert an der Umsetzung ihrer Ideen und setzten dabei digitale Medien sinnvoll ein.

Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Präsentationstermin, bei dem die erarbeiteten Geschäftsmodelle vor einer fachkundigen Jury vorgestellt wurden. In einem dreiminütigen Pitch präsentierten die Teams ihre Geschäftsideen und versuchten, die Jury von deren Potenzial zu überzeugen. Ergänzend dazu erstellten sie einen Businessplan, in dem unter anderem Marktchancen, Marketingmaßnahmen, Standortentscheidungen, die Wahl der Rechtsform, Preiskalkulation, Kapitalbedarf und Finanzierungsmöglichkeiten sowie die Organisation der Leistungserstellung dargelegt wurden.

Nicht allen Teams gelang die eigenverantwortliche Umsetzung der Projektinhalte gleichermaßen gut. Besonders überzeugten jene Gruppen, die strukturiert, kreativ und kooperativ arbeiteten, sich gezielt Fachwissen aneigneten und ihre Ergebnisse sorgfältig dokumentierten. Sie stachen bei der Abschlussveranstaltung hervor und begeisterten sowohl die Jury als auch das Publikum.

Das Projekt hat eindrucksvoll gezeigt: Um mit einer Idee wirklich erfolgreich durchzustarten, braucht es neben Kreativität vor allem fundiertes Wissen, Ausdauer und Überzeugungskraft.

Angelika Brunner